Aktuelle Projektflächen

Hier werden zeitnah Informationen zu Projektflächen gegeben:

Die Stadt Rüthen ist mit ca. 4.000 ha drittgrößte Waldbesitzende Gemeinde in NRW und seit 2003 PEFC zertifiziert.

Durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer sind Kahlflächen von ca. 1.500 ha entstanden, deren Wiederbewaldung durch den Förderverein unterstützt wird.

Aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden haben wir in unserer ersten Pflanzsaison 2020/2021 mehr als 7.000 Pflanzen in Kallenhardt und Rüthen finanziert:

Pflanzen gesamt:

davon Laubbäume

davon Nadelbäume

7.161

3.873

3.288

Laubbäume

624 Edelkastanie
576 Rotbuche
624 Winterlinde
552 Roteiche
552 Bergahorn
576 Spitzahorn
225 Baumhasel
48 Wild-/Holzapfel
48 Wild-/Holzbirne
48 Hybridnuss

Nadelbäume

696 Douglasie
576 Rotzeder
528 Hemlocktanne
480 Scheinzypresse
552 Atlaszeder
456 Kalifornischer Mammut

Pilotprojekt im Bibertal, Rüthen auf einer Fläche von ca. 2 ha der Stadt Rüthen - ab Herbst 2020

Der Förderverein unterstützt die Aufforstung einer Fläche von ca. 2 ha im Bibertal in Rüthen, Nähe Hötteckes Kreuz.
Diese Fläche wurde bereits im Jahr 2019 vom Borkenkäfer befallen.

Die Wiederbewaldung ist mit Wildgattern vorgesehen. Die Landjugend Rüthen und Umgebung hat am 24.10.2020 den Wildzaun für das Projekt aufgestellt.

Die Fläche wurde mit einem Anteil von 30 % Nadelwald und 70 % Laubwald bepflanzt.
Die Hauptbaumart ist mit ca. 25% die Rotbuche. Dazu wurde die Douglasie, Winterlinde, Baumhasel, Rotzeder und Spitzahorn gepflanzt. Die Hemlocktanne, Roteiche und der Bergahorn ergänzen den Mischwald.

Aufgrund der aktuellen CORONA-Lage durften keine öffentlichen Pflanzungen durchgeführt werden. Vereinsintern, im Rahmen der Projektwoche der Maximilian-Kolbe-Schule und mit Hygiene- und Abstandsmaßnahmen konnten die Pflanzen vor dem Winter in die Erde gebracht werden.

Im Frühjahr 2021 konnten wir weitere Pflanzen auf kleinen Flächen an den Wanderwegen rund ums Bibertal pflanzen.

Der Kreuzweg am Kalvarienberg hat eine Allee mit 72 Winterlinden bekommen. Des Weiteren haben wir Edelkastanie und Hybridnuss gepflanzt.

Am Kallenhardter Berg haben wir eine Fläche mit Atlaszedern, Douglasien und Baumhasel bepflanzt. Am Wegesrand wurden Wildapfel und Wildbirne gepflanzt. Im Herbst ist vorgesehen, die Wildobstbäume mit alten Obstsorten zu ergänzen.

Mählers Länder wurden mit Roteichen, Berg- und Spitzahorn und Rotbuchen bepflanzt.

Am Markweg/Rabenknapp haben wir Gatter mit Kalifornischen Mammut, Atlaszeder, Rotzeder, Hemlocktanne, Scheinzypressen und Winterlinde sowie Edelkastanie, Hybridnuss, Roteiche und Bergahorn gepflanzt.

Spendenkonto:
Volksbank Anröchte e G - DE75 4166 1206 0100 6869 00 - GENODEM1ANR

Verwendungszweck: Ortsgruppe Rüthen

Lageplan:

Foto-Dokumentation

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Projekt der Ortsgruppe Kallenhardt an der L776 Parkplatz Eichenkamp

Beim Projekt Zukunftswald/Waldschule Kallenhardt sind die ersten Ideensammlungen und Planungen abgeschlossen. Die ersten Schritte zur Umsetzung sind gemacht. Es wird ein Wald entstehen der den künftigen klimatischen Bedingungen unserer Region stand hält. Flächen wurden ausgemessen und in die einzelnen Bereiche oder Klassenzimmer aufgeteilt, welche auf der Karte gut zu erkennen sind.

In die ersten Klassenzimmer sind eingezogen: Hemlocktanne, Winterlinde, Spitzahorn, Küstenmammutbaum, Atlaszeder, Edelkastanie und Riesenlebensbaum.
Aufgrund der aktuellen CORONA-Lage durften keine öffentlichen Pflanzungen durchgeführt werden. Vereinsintern und mit Hygiene- und Abstandsmaßnahmen konnten die Pflanzen vor dem Winter in die Erde gebracht werden.

Im Frühjahr 2021 wurden die Klassenzimmer um Douglasie, Roteiche, Scheinzypressen und Bergahorn ergänzt.

In das Projekt Zukunftswald / Waldschule fliest noch ein Pflanzgarten der vom SGV betreut wird mit ein, der sich mit seiner Fläche anschließt, so dass die beiden Projekte sich gut miteinander verknüpfen lassen. Dort sollen Pflanzen vorgezogen werden, um diese später im Familienwald mit den Kindern einzupflanzen. Für die einzelnen Klassenzimmer oder Parzellen werden Pflanzen unter Berücksichtigung ihrer Ansprüche an Standort und Bodenbeschaffenheit ausgewählt. Wege und Rückegassen sind teilweise vorhanden, so dass ein hindernisfreies Arbeiten und Begehen möglich werden. Zum Schutz der Jungpflanzen wird ein Zaun benötigt. Um den Wildtieren gerecht zu werden, soll eine Wildbrücke entstehen.

Mittelpunkt der Waldschule wird das „Forum“ sein mit Aussicht auf Kallenhardt, eine Wildblumenwiese soll gewährleisten, dass der Blick frei bleibt und ebenfalls wäre dort ein idealer Standort für die Imker mit ihren Bienenvölkern. Ein wichtiger Punkt sind die Info Tafeln, auf denen die einzelnen Baumsorten ausführlich beschrieben werden sollen. Weiterhin soll eine attraktive Aussichtsplattform mit Blick auf Kallenhardt, zur Gestaltung beitragen. Im oberen Bereich (siehe Karte) soll ein Familienwald entstehen, wo die Möglichkeit besteht seinen eigenen Baum zu pflanzen. Die Restliche Fläche soll sich durch unsere ehrenamtliche Pflanzung als Mischwald und Selbstaussaat regenerieren. Der Prozess wird mit Futtertischen unterstützt, von denen sich die Wildtiere Saatgut/Futter holen und dies in der Fläche verteilen.

Das Projekt Zukunftswald kann nur gelingen, wenn viele sich bereit erklären, dies mit Rat und Tat aber auch finanziell zu unterstützen. Nie zuvor war es so wichtig für kommende Generationen sich für Klimaschutz und zukünftige Klimastrategien einzusetzen. Der Wald geht uns Alle an!

Spendenkonto:
Volksbank Anröchte e G - DE75 4166 1206 0100 6869 00 - GENODEM1ANR

Verwendungszweck: Ortsgruppe Kallenhardt

Lageplan:

Fotodokumentation:

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