Ortsgruppe
Meiste / Kneblinghausen i. Gr.

...wir sind gerade in der Gründungsphase...

Ansprechpartner:

Rolf Langer
Zum Walde 4
59602 Meiste
Tel. 02952/901599

Robert Oesterhoff
Brunnenweg 3
59602 Kneblinghausen
Tel. 02952/89229

Zugang zur Whats App-Gruppe für Meiste/Kneblinghausen: https://chat.whatsapp.com/ClioarW78Dx31GQPYh0jf5

Einige Informationen als FAQ für alle Interessenten aus Meiste, Kneblinghausen und der Umgebung:

Wer sind wir?

In der geplanten Ortsgruppe Meiste/Kneblinghausen können sich Alt und Jung engagieren. Es entstehen Ideensammlungen und Planungen, um den heimischen Wald im Rahmen des Möglichen wieder aufzubauen. Es soll ein Wald entstehen, der den künftigen klimatischen Bedingungen unserer Region Stand hält. Darum erfolgen alle Wiederaufforstungsmaßnahmen in enger Kooperation mit den Förstern der Stadt Rüthen.

Warum schließen wir uns dem Förderverein Zukunftswald e. V. an?

Weil dies viele Vorteile bringt: Der Förderverein hat im vergangenen Jahr gute Arbeit geleistet und viele Erfahrungen gesammelt, auf die wir nun zurückgreifen können. Die (Orts-) Gruppen können sich vernetzen, bei Aktionen u. U. gegenseitig unterstützen, Material/Pflanzen werden gemeinsam zu einem günstigeren Preis bestellt.

Wann geht es denn endlich los?

Eine gemeinsame Ortsgruppe der Dörfer Meiste und Kneblinghausen befindet sich derzeit in Gründung.

Die endgültige Anbindung an den Förderverein Zukunftswald e. V. , Rüthen muss in der Mitgliederversammlung des Vereins beschlossen werden.

Erst dann kann eine Gründungsversammlung in Meiste/Kneblinghausen erfolgen. Hier werden Ortsgruppenleiter sowie Beisitzer gewählt. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder des Fördervereins. Ein Beitritt ist unter Förderverein Zukunftswald e. V. - Online Mitglied werden (foerderverein-zukunftswald.de) schon jetzt möglich. Der Mitgliedsbeitrag kann nach der Ortsgruppengründung dieser zugewiesen werden.

So sehr wir es uns anders wünschten: Für die Durchführung der Veranstaltungen sind weitere Corona-Lockerungen erforderlich.

Um welchen Wald geht es denn eigentlich?

Bei der Wiederbewaldung handelt es sich um Gemeindewald der Dörfer Meiste und Kneblinghausen; ab Gestüt Miebach runter bis zur Möhnestraße, über das Gebiet Romecke bis zum „Dreiländereck“ der Kreise PB, HSK und SO.



flurkarten vorher und nachher.pdf

Insgesamt verfügen die Dörfer Meiste und Kneblinghausen über ca. 800 ha (!) Wald, von denen ca. 400 ha Fichten der Trockenheit und damit auch dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen sind.

Wofür stehen wir?

Wir möchten uns ehrenamtlich engagieren und dabei genau wie die anderen Ortsgruppen parteiunabhängig agieren, denn die Hoffnung auf einen Zukunftswald verbindet uns alle.

Wir gehen offen und transparent mit unseren finanziellen Mitteln um, damit Mitglieder und Spender wissen, wofür sie verwendet werden.

Wie geht es weiter?

Geeignete Flächen werden von den Förstern gesichtet und sollen durch Pflanzung zukunftsfähiger Baumarten auf der Basis des PEFC-Standards wieder bewaldet werden.

Wir planen und koordinieren Pflanztage, Saatgut-Sammelaktionen und andere erforderliche Maßnahmen, wie Zaunbau etc. Exkursionen mit Fachleuten werden in Zusammenarbeit mit dem Dachverband durchgeführt. Wir bringen Einzelpersonen, Vereine, Gruppen, Familien und heimische Firmen und Unterstützer zusammen, um das gemeinsame Ziel der Wiederbewaldung erreichen zu können.

Warum das alles?

Neben den allseits bekannten ökologischen Gründen und Notwendigkeiten, möglichst viele der geschädigten Flächen wieder aufzuforsten, gibt es noch diesen einen wichtigen Grund: Dieser Wald ist ein Stück Heimat. Ein Ort der Ruhe und Entspannung, zum Innehalten. Für viele von uns Teil der eigenen Geschichte: Wir erinnern uns an den Sonntagsspaziergang mit den Eltern, manch schöne Wanderung, das erste Rendezvous.

Oder an das turbulente Jahr 1992, in dem erfolgreich gegen eine hier mitten im schönen Wald geplante Giftmülldeponie demonstriert wurde. Noch immer erinnert ein Bildstock an diese aufregende Zeit und mahnt „...die nachfolgenden Generationen, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten“.

In der Nacht vom 18. auf den 19. Jan. 2007 jagte der Orkan Kyrill durch unseren Wald und richtete erhebliche Schäden an. Mit Hochdruck wurde an der Aufarbeitung und der anschließenden Wiederaufforstung gearbeitet. 2008 entstand dann auf einer von Kyrill geschädigten Fläche zwischen dem Feuerlöschteich an der Romecke und dem Bildstock ein Bürgerwald.

Auf Initiative der Kneblinghäuser pflanzten Menschen aus nah und fern eigenhändig eine Eiche und drückten so ihre Verbundenheit zum Wald und zu ihrer Heimat aus.

Der Gemeindewald Meiste/Kneblinghausen ist nicht zuletzt durch die beeindruckende Filmdokumentation von Förster Günter Stamm (der 45 Jahre lang dieses Forstrevier hegte und prägte) und dem Naturfilmer Heribert Schlüter weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt geworden. Seit etlichen Jahren sind die beiden in den heimischen Wäldern mit ihrer Kamera unterwegs. Dort, im reizvollen Nebeneinander von Wald und Wasser, filmen sie Biotope und Tiere im Wandel der Jahreszeiten.

Weitere Impressionen: Fichtensterben im nördlichen Sauerland (YouTube)

Wir möchten …

dem Wald und der Natur etwas zurückgeben. Wenn sich viele bereit erklären, mit Rat und Tat, aber auch finanziell zu unterstützen, kann das Projekt Zukunftswald gelingen. Nie zuvor war es für kommende Generationen so wichtig, sich für Klimaschutz und zukünftige Klimastrategien einzusetzen. Der Wald geht uns alle an!

Wie wird das Ganze finanziert?

Der „Förderverein Zukunftswald e. V.“ in Rüthen ist der Dachverband. Er finanziert sich - ebenso wie die Ortsgruppen - durch Spenden, Sponsoren sowie durch Beiträge der Mitglieder. Der Dachverband stellt eine essenzielle Stütze dar. Er sorgt z. B. für die zentralen Pflanzenbestellungen sowie die Beantragung von Fördergeldern, welche auch unserer Ortsgruppe zugutekommen. Somit ist die Förderung des Dachverbandes in Rüthen ebenfalls sehr wichtig. Die Spenden können jedoch auch speziell der Ortsgruppe Meiste/Kneblinghausen zugeordnet werden. Hierzu im Verwendungszweck „Projekt Meiste/Kneblinghausen“ nennen.

Wir sind über jede Spende dankbar, jede Mitgliedschaft hilft!

Spendenkonto: Volksbank Anröchte e G - DE75 4166 1206 0100 6869 00 - GENODEM1ANR

Weitere Informationen können beim Vorstand des Fördervereins sowie den Ortsvorstehern Rolf Langer und Robert Oesterhoff erfragt werden.

Werde Teil der Ortsgruppe und leiste einen Beitrag zur Wiederbewaldung und Erhaltung unseres Waldes. (online beitreten)