Aktionen

Pflanzungen 2020

Leider konnten die Pflanztage 2020 nicht wie geplant stattfinden. Als Ersatz dazu fanden kleine Pflanzungen statt und einige Schulklassen der privaten Sekundarschule haben uns geholfen die Pflanzen in die Erde zu kriegen.

Insgesamt konnten wir schon einige tausend Bäume im Jahr 2020 setzen.

Saatgutsammelaktion und Saatguttische

Der Sinn des Aufstellens der Saattische liegt darin, dass Tiere wie Eichelhäher und Eichhörnchen die Samen wie Eicheln, Bucheckern, Baumhasel als Vorrat verstecken und nicht mehr wiederfinden. Samen, die also tief genug in der Erde stecken, haben die Chance zu keimen und sich zu einem Baum zu entwickeln. Dieses Verfahren, das die Naturverjüngung unterstützt wird in verschiedenen Regionen in NRW u.a. im Sauerland seit einiger Zeit erfolgreich eingesetzt. Der Literatur zufolge kann ein einziger Vogel bis zu 5.000 Eicheln aus ausgewählten Standorten im Herbst vergraben. Bis zu zehn Eicheln transportiert der Eichelhäher in Kehlsack und Schnabel vom Fundort bis zum Versteck. Angeblich sortiert er die Eicheln genau durch, schlechte Eicheln ließe er angeblich liegen. Neben dem Eichelhäher soll das Eichhörnchen ebenfalls die Naturverjüngung unterstützen.

Diesem Projekt haben wir uns angenommen. Dazu gab es im Herbst eine Saatgutsammelaktion im Bibertal, bei der alle Interessierten Saatgut in einer Kiste sammeln konnten. Der Förderverein hat mit Unterstützung der INI Lippstadt und dem Sägewerk Lattrich dazu Saatguttische bauen lassen und diese im Wald aufgehangen.

Die Tiere hatten somit die Möglichkeit, die Samen zu verteilen.

Die Saatguttische wurden unterschiedlich gut besucht und das Angebot angenommen. Ob die Aktion erfolgreich war, wird man in einiger Zeit an der Zahl der jungen Pflanzen sehen können, die dadurch entstehen können.


Probe- und Testpflanzungen im Herbst


Der erster Workshop zum Thema Waldbildung

Mehr Informationen gibt es unter der Rubrik Waldbildung.

Besuch eines Tesgebietes der Uni Höxter am 24.07.2020


"Die Fichte ist tot", so Dr. Norbert Asche, bei der Exkursion am 24.07. zu seinen Versuchsflächen in Sundern-Stemel. Doch glücklicherweise leben dafür viele andere Zukunftsbäume!

Einige dieser Hoffnungsträger 🌳 haben sich die Mitglieder des Vereins vergangenen Freitag auf den seit 2017 bereitgestellten Flächen im Sauerland anschauen dürfen. Ganze drei Stunden lang konnten wir Herrn Asche und Frau Stromberg interessiert lauschen und mit Fragen löchern.

Hier ein Bericht von Hanna Höttecke:




Wir haben es in der Hand:

Die Versuchsflächen sind abgesperrt, damit die kleinen Containerpflanzen vor Wild (aber auch Mensch) geschützt sind.

Nicht nur wir Besucher haben eine schöne Aussicht...

Dr. Norbert Asche zeigt die Liste mit allen Bäumen, die wir in unseren Wäldern anpflanzen dürfen.

Orientbuche ist verwandt mit unserer heimischen Rotbuche. Hier hat sie leider mit Frost zu kämpfen.


Eine Atlaszeder wächst immer dann, wenn die Wachstumsbedingungen gut sind, sie macht aber keine Schübe wie andere Bäume.

Die Sicheltanne beißt sich durch, links leider abgestorben, rechts kommt sie aus der Erde geschossen.

Die Araucaria araucana, auch Schlangenbaum genannt, ist ein stacheliger Exot, der sich besonders mit den extremen Wetterlagen zurecht findet.

Die Edelkastanie ist eine Bienenweide, dessen Holz sich wunderbar weiterverarbeiten lässt.

Die Küstentanne (eigentlich Riesentanne) überzeugt mit einer optimalen Holzfestigkeit, starkem Wachstum und einem schönen intensiven Geruch.